stAlucards eyes
Der Weg des Leids und des Schmerzes

Ein Fluch scheint auf mir zu lasten, anders kann ich mir die Ereignisse der letzten Wochen nicht mehr erklären. Es scheint wohl tatsächlich jemanden zu geben, der Spaß an meinem Leid hat...

Leid und Tod sind nun meine neuen Gefährten... der Tod kommt zu den Schwachen und Wehrlosen, und das Leid zu mir... Menschen sterben um mich herum an den unterschiedlichsten Dingen, Kindstot, Alter und nun vielleicht auch noch an einem bösartigen Tumor...

Neugeborene, die den Namen eines geliebten Menschen tragen sollen, sterben und am selben Tag erfährt man von dieser Person, das sie sich ihrer Gefühle nicht sicher sei und nicht mir einem darüber reden möchte... Dann jedoch scheint alles gut zu sein und es wird so getan als wäre nichts gewesen... Das ist mehr als belastend... ich bin verwirrt... ich gebe niemanden die Schuld an all dem.. ich will nur Klarheit, will nur Ruhe... eine Pause von all dem... Schlaf... Alptraum...Unruhe... ich finde keine Ruhe...

 

Freitag, 31. August 2007

31.8.07 21:31


Das Leben ist ungerecht!

Es gibt keine Gerechtigkeit...

Auch wenn ich es gern glauben möchte, ich weiß, dass es keine Gerechtigkeit mehr in unserem Leben gibt. Keine höhere Macht passt auf uns auf und schützt die Schwachen aber vor allem schützt niemand die Unschuldigen...

Ein Kind, noch keine drei Tage alt, wird heute Nacht laut Aussage der Ärzte, unschuldig und rein, von uns gehen müssen, unfähig jemals etwas dagegen tun zu können... Das ist wahrlich nicht gerecht! Warum werden uns immer die schwachen und unschuldigen zuerst genommen? Warum jene, die weder gutes noch böses taten, da sie nie die Möglichkeit erhielten, auch nur zu sprechen...

Möge sie auch nicht mit mir verwandt sein, so trauere ich doch um sie... auch wenn ich ihr meine wertlosen Gebete widme, so weiß ich doch, dass es nichts nützt... Ich weine um dich kleines Mädchen, als wärest du mein eigen Fleisch und Blut und dabei durfte ich dich noch nicht einmal kennen lenren...

Mein aufrichtiges Beileid gilt den Eltern, denen ich es jedoch niemals sagen kann, denn ich weiß nicht wie... Noch nie habe ich auf ein Wunder gehofft, doch es ist das einzige was jetzt noch hilft... Nimm, die, die es verdienen! Aber nicht die wehrlosen und unschuldigen!

 

Diensatg, 21. August 2007 

21.8.07 19:45


Gesuchte Geborgenheit

Seit Tagen, nun eigentlich schon Wochen, fällt es mir schwer noch richtig zu schlafen. Ständig habe ich Albträume oder kann nicht einschlafen, weil mich Dinge beschäftigen, die mich irgendwann noch völlig fertig machen.

Doch letztens konnte ich einen Ort finden, an dem ich Wärme und Geborgenheit fand, einem Ort, der mich alle Sorgen vergessen ließ, selbst die Sorgen, die ich mit der dortigen Situation habe... Fast wäre ich in ihren Armen eingeschlafen und hätte Ruhe gefunden, doch allein die Zeit war es, die dies nicht zuließ.

So hoffe ich weiter, dass sie erkennnen möge, wie wertvoll es für mich wäre, wenn wir mehr Zeit miteinander verbringen könnten.

 Freitag, 17. August 2007

17.8.07 10:45


Familie & Freunde

Zugegeben, wer freut sich nicht über eine intakte Familie und gute Freunde? Wer hat nicht gern Spaß mit diesen Menschen, die einen am Herzen liegen und denen man etwas bedeutet? Selbst ich würde mich freuen, nur dumm, dass die eigene Famile die Probleme ihrer Kinder nicht wahr nimmt oder nicht wahrnhmen möchte und die Freunde nie da sind, wenn man sie wirklich braucht...

Während die Eltern einen mit zusätzlicher Arbeit und ständigem Rumgebrülle nur noch aggresiver machen, ziehen sich die Freunde zurück und man sieht sie meist erst wieder in der Schule oder wie in speziellen Fällen gar nicht mehr... Die Folgen sind Deppresionen, Albträume, (erneute) Appetitlosigkeit und der gleichen.

Der einzige Rückzugsort bleibt versperrt, aus diversen Gründen, die ich hier nicht nennen möchte, so dass nur die Flucht in den Schmerz und des Alleinsein bleibt, von wo man nur schwer wieder entkommen kann. Einmal dort beginnen alle sich plötzlich (scheinbar) zu sorgen, aber ihr falsches Mitleid ist mir egal. Entweder sie akzeptieren es wortlos oder sie helfen mir wirklich, indem sie ihr Verhalten grundlegend überdenken, und zwar alle.

 Auch wenn die nachfolgenden Zeilen merkwürdig klingen mögen, so möchte ich sie doch noch niederschreiben. Ich sehne mich nach der Schule und der unweigerlichen Gesellschaft, derer ich dort ausgesetzt bin; ich bin dort nie wirklich allein, ständig ist irgendjemand, wenn auch unbewusst, in meiner Nähe, sodass ich wenigstens dort vor mir selbst sicher bin.

 Dienstag, 07. August 2007

7.8.07 18:56


Müdigkeit

Meine Hände zittern und mein Bauch tut weh. Das Aufstehen wird zur Quall und wenn ich es doch geschafft haben sollte, wartet ein scheinbar endlos langer Tag ohne jeglichen Sinn auf mich...

Langeweile ist etwas furchtbares, doch sie wird noch schlimmer, wenn man nichts mehr tun möchte.... Wenn man den ganzen Tag nur vorm Computer sitzt, um die Zeit tot zu schlagen und darauf wartet, dass irgendein Freund sich meldet (was diese jedoch nicht tun) und dann abends irgendwann aufsteht und feststellen muss, dass der ganze Körper völlig kraftlos ist, beginnt man schnell danach zu fragen, was das alles überhaupt noch soll. Man liegt reglos am Boden und will gar nicht mehr aufstehen, so müde ist man vom Leben...

Mittwoch, 01. August 2007

1.8.07 20:39


Erkenntnisse

Wenn es etwas gibt, dass mir in den letzten Tagen, trotz meine großen Verwirrungen klar geworden ist, dann dass ich nur ein kleines unbedeutentes Sandkörnchen im großen Rad des Schicksals bin, das mühelos zermalmt werden könnte oder es durch einen unglücklichen Zufall gar zum erliegen bringen könnte, gerate ich nur in das falsche Getriebe.

Und zermalmen, beziehungsweise unterdrücken, lasse ich mich von Nichts und Niemanden!

Ich glaube in dieser Hinsicht bin ich ein wahrer Kämpfer, den in Situationen, in denen andern aufgeben mögen, versuche ich standhaft zu bleiben und meistens gelingt es auch, nur leider habe auch ich Niederlagen, schon allein wenn ich an die letzte Zeit denke...

Aber ich richte mich immer wieder neu auf, komme, was wolle. Ich werde für mein jetziges Ziel kämpfen, egal, wie groß das Opfer dafür sein möge! Es ist zu wichtig für mich, um es einfach so fallen zu lassen! Nur muss ich meine mentale Stärke wieder finden, denn sonst drohe ich zu scheitern und schlußendlich zu versagen...

 

Samstag, 28. Juli 2007

28.7.07 21:10


(Alb-)Träume

Hört das denn nie auf?

Schlimm genug ist es nachts Albträume zu haben aber wenn sie schon in Tagträumen auftauchen...

Der Inhalt:

Eigentlich ist es ein schöner Anlass, es ist eine Hochzeit, es scheint sogar meine Hochzeit zu sein, mehr kann ich nicht sagen. Dort ist ein Freund von mir, ein guter alter Schulfreund, er möchte eine Rede halten oder einen Toast ausbringen und schlägt mit einem Löffel oder einer Gabel gegen sein Glas und dann... das nächste Bild, was ich sehe, ist wie sich jemand die Pulsadern aufschneidet...

Das hat mich mehr als geschockt. Daraufhin war ich nervös und unsicher, obwohl ich noch ein wichtiges Gespräch führen musste, dessen ich ohnhin kaum noch in der Lage war...

Das Egebnis war (leider) zu erwarten. Einiges ist geklärt, doch sind auch neue Fragen aufgeworfen wurden... Ich weiß nicht, warum mir das alles so sehr zu schaffen macht, ich brauche vielleicht auch einfach mal Ruhe....

27.7.07 22:21


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